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Unter diesem Titel entstand im Auftrag der Suchtpräventionsstelle
Tirol ein interessantes Projekt, in dessen Verlauf 1.000 Personalverantwortliche
in Tiroler Unternehmen telefonisch befragt wurden.
Die daraus entstandenen, empirisch intensiv abgestützten und auch auf
Bezirksebene validen, Daten (wichtig für eine funktionierende lokale Umsetzungsstrategie),
brachten viele beachtenswerte Erkenntnisse über den aktuellen Stand der
Gefährdung von MitarbeiterInnen aber auch über die Qualität und die Dimension
präventiver Maßnahmen bzw. deren erschließbares Potential in den einzelnen
Bezirken.
Sowohl Alkohol- aber auch Medikamentenmißbrauch sind ein Massenproblem
und nicht auf einzelne Risikogruppen beschränkt. Dabei ist es unerheblich
welcher Berufsgruppe die Betroffenen entstammen, welche Rolle sie im Unternehmen
oder welche Position sie in der Betriebshierarchie bekleiden; die Annahme,
dass mit steigender beruflicher Qualifikation der Alkoholkonsum abnehme,
ist in mehreren Studien widerlegt worden.
Die Studie in Tirol konzentrierte sich in besonderer Weise auf die Herausarbeitung
geeigneter Ansatzpunkte und regional differenzierter Umsetzungsstrategien.
Die parallele Befragung der Arbeitsmediziner, die ja direkt in den Betrieben
mit dem untersuchten Phänomen konfrontiert sind, evaluierte die Kooperationsmöglichkeiten
und präzisierte den weiteren Qualifizierungs- und Spezialisierungsbedarf.
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