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Studie "Arbeitsmarkt und Qualifizierung in ESF-Ziel 5b-Gebieten in Tirol" mit Diskussionsveranstaltungen in den Bezirken Tirols, 1996

Europäischer Sozialfonds, Arbeitsmarktservice Tirol, Tiroler Landesregierung




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Die Studie "Arbeitsmarkt und Qualifizierung" in den ESF-Ziel 5b-Gebieten Tirols" stellt einen besonders intensiven Bezug zu den Wahrnehmungen, Standpunkten, Wünschen und Forderungen der Betriebsinhaber und Personalleiter im Zielgebiet dar. Hinter diesem Ansatz steckt bereits eine These: Dass berufsbezogene Weiterbildung, wie sie über das Ziel 5b-Programm intendiert ist, betriebsnahe anzusetzen ist, um möglichst direkte Potentiale zur Erhöhung der Wirtschaftskraft in den Zielgebieten zu schaffen.

Die Studie stützt sich auf zwei empirische Säulen: eine Fragebogenerhebung bei den Betrieben in den Zielgebieten und auf 5 regional veranstaltete Fachtagungen mit Betriebsinhabern, Personalleitern und AMS-Geschäftsstellenleitern.

Datengrundlage bei der Adressierung der Fragebögen stellte die Herold Management Data CD dar, die einen sehr aktuellen Bestand an Betrieben, Organisationen, Praxen usf. beinhaltet. In die Zielgebiete Tirols wurden 7529 Fragebögen versandt. Als unzustellbar wurden 107 Bögen verzeichnet. Auswertbar rückgesendet wurden 509 Fragebögen. Umgelegt auf die unselbständig Erwerbstätigen in den Zielgebieten ergibt sich eine Rücklaufquote von knapp über 20% bezogen auf den Beschäftigtenstand des Jahres 1991 (Quelle: Volkszählung. OSTAT). Nach Regionen und Sektoren entwickelte sich ein sehr homogener Rücklauf, der eine gute Basis für Repräsentativitätsannahmen bietet (gesellschaftsbezogene Dienstleister sind dabei unterrepräsentiert, wirtschaftsbezogene Dienstleister überrepräsentiert vertreten) .

Die Erwartungen an die Ergebnisse dieser Studie im Sinne einer Vereinfachungshilfe zur spontanen Umsetzung von Qualifikationsmaßnahmen können sicher nicht erfüllt werden. Hervorgehoben werden muß das Dilemma des Auftraggebers, bei vielfach zuwenig ausgeprägter Bewußtseinslage und Weiterbildungsinitiative der Betriebe in einen Handlungs-, Entscheidungs- und Umsetzungsdruck zu gelangen, wo eigentlich wenig Umsetzbares in Form direkt verwertbarer Anträge von Betrieben oder Betriebsverbünden vorliegt.

Wie so oft entstanden auf Fragen also nicht nur - Schwierigkeiten reduzierende - Antworten, sondern zum Teil auch weiterführende Fragen. Die Europäische Union hat 1996 zum "Jahr des lebensbegleitenden Lernens" erklärt und dabei insbesondere die Klein- und Mittelbetriebe angesprochen. Ganz entscheidend erscheint mit Bezug auf Tirol, ob es gelingt, Weiterbildung für Arbeitnehmer von der Dynamik eines Verdrängungswettbewerbes zu entkoppeln und auf allen Ebenen kooperative, regionsbezogen-überbetriebliche Haltungen, Strategien und Qualitäten zu entwickeln.

Unser besonderer Dank gilt den vielen Personen, die sich an der Fragebogenuntersuchung und im besonderen an den regionalen Fachtagungen beteiligten.






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