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Konzeption und Durchführung des Programms "Bildungsreisen in Europa" mit 12 Gruppen und 180 Teilnehmern mit insgesamt 900 Weiterbildungstagen in Berlin, Amsterdam, Wien, Zürich; 1988-1993, Eigenprojekt




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Fortbildung ist ein zunehmend wichtiger Bestandteil des berufli-chen Selbstverständnisses von Akteuren im Sozial,- Gesundheits- und Kulturbereich. Aber auch Gruppen in Institutionen suchen Austausch, Konfrontation und Weiterentwicklung. Im Markt der Bildungs-Anbieter versuchen wir hier Bewegung zu vermitteln; sich selbst auf die Reise zu machen, Fremdes, Neues und auch gelebte Variationen von Bekanntem zu entdecken sind ein wesentliches Ziel der "Bildungsreisen in Europa". Große Städte Europas laden dabei als Erfahrungslandschaft ein. In dieser Ausgabe finden Sie ein Stimmungsbild dieses Programms, eine kurze Rückschau auf zwei Reisen mit geschlossenen Gruppen.

Städte
Städte haben ihre Eigenart, ihren Geruch, ihre spezifischen Themen - den Ruf, daß es sich da oder dort "besonders abspielt:" Das Berlin der innovativen Projekte, besonders das der Selbstverwalteten Betriebe; Zürich und seine Drogeninitiativen; das Amsterdam der intensiven Bildungsarbeit für ethnische Gruppen, für Arbeitslose; Wien mit seiner historisch bedeutungsvollen Stadtentwicklung.
Weil der Ruf meist nicht ohne Grund besteht, und weil es sich lohnt, genauer hinzusehen, gibt es die SOFFI-Bildungsreisen. 1993 bietet das Soziale Förderungs- und Forschungsinstitut nun schon im siebten Jahr diese bewährte Form des Fachseminars an: In einer überschaubaren Gruppe vor Ort, ganz nah an der Praxis, zur Fortbildung für die eigene Arbeit in Sozialem, Gesundheit, Kultur.

Spezialreisen
In den letzten beiden Jahr hat sich zu unseren offen ausgeschriebenen Seminaren eine zweite Ebene an Veranstaltungen entwickelt: Organisationen bzw. Gruppen realisierten mit dem SOFFI-lnstitut ein geschlossenes Programm, das auf ganz spezifische Bedürfnisse zugeschnitten war. Für eine 30-köpfige Studentengruppe des Institus für Soziologie an der Universität Wien konnten wir beispielsweise ein Programm zum Thema Firmenprojekte und Selbstverwaltung in Berlin organisieren.
Gleichzeitig versuchen wir aber auch, Gruppen und Institutionen aus dem benachbarten Aus- land österreichische Geschichte und Gegenwart zugänglicher zu machen: So organisierten wir in Kooperation mit der Informationssteile des Zürcher Sozial- und Gesundheitswesens eine "Schweizerische Woche" in Wien. Stadtentwicklung, soziales Klima, thematische Stadtbegehungen und Kontaktbesuche boten hier ein dichtes Programm. Für 1993 haben wir bereits für einige Organisationen Programme entwickelt und sind optimistisch, daß die Umsetzung für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung darstellen wird.

Teilnehmer & Bewegung
Das Konzept, das 1987 mit einer Fahrt nach Berlin begonnen hat, findet zunehmendes Interesse, und es wächst mit den Interessen der Teilnehmer - Verwaltungs- Fachleute, Psychologen, Erwachsenenbildner, Sozialarbeiter, Juristen, Pädagogen, Betriebswirte: Leute, die Hilfe für die Praxis bekommen haben und diese Hilfe auch zu Hause, in der eigenen Arbeit weitergeben können.
Nicht wenige Institutionen aus ganz Österreich nehmen die Möglichkeit inzwischen regelmäßig in Anspruch; für insgesamt 150 Personen sind die SOFFI- Bildungsreisen bisher zu einer Methode geworden, am Stand zu bleiben.
Seit heuer hat sich in unserem Konzept eine Veränderung ergeben, die die Organisationsform betrifft. Die bisher jährlich offen ausgeschriebenen Programme können wir in dieser Form wegen des zu großen Aufwandes und Unsicherheitsfaktors nicht mehr durchführen. Die ausgezeichneten Erfahrungen mit geschlossenen Gruppen und maßgeschneiderten Spezialprogrammen bieten unserer Überzeugung nach jedoch eine ausgezeichnete Alternative.

Reisen mit Konzept
In einer Arbeitswoche in einer fremden Stadt ist viel zu lernen und viel zu sehen. An den Brenn punkten sozialer Probleme wird vielfach innovativer gearbeitet, wird vieles möglich, was anderswo kaum denkbar scheint. Wer mitfährt, will Anstöße über die eigene Institution hinaus sammeln und kann - was sich für viele Teilnehmer als besonders wichtig erwiesen hat - internationale Kontakte schaffen über den einen Besuch hinaus.

Deshalb wird die Gesamtzahl der Teilnehmer in Untergruppen beschränkt. Nur so ist ein Austausch möglich, und niemand muß sich in den besuchten Projekten und Institutionen wie im Zoo fühlen. Die MitarbeiterInnen dort erfahren eine Beachtung ihrer Arbeit; das SOFFI bürgt als bewährter Ansprechpartner für die Verwirklichung dieser Idee. In dieser Atmosphäre werden auch Einblicke möglich, die einem Einzelbesucher nicht geboten werden könnten oder geboten werden würden: Erst für eine kleine Gruppe ist es auch möglich, bei Bedarf Räume anzumieten oder Referenten für ihre Aufwendungen zu entschädigen. Wer den Kontakt mit anderen Kulturen sozialer Arbeit sucht, ist häufig geneigt, Kollegen aus an- deren Städten für einen Vortragsabend oder ein Tagesseminar einzufliegen. Die SOFFI-Bildungsreisen versuchen die Anreiserichtung einmal umzudrehen und die Zuhörer auf den weg zu schicken - aus gutem Grund.

Das Sehen kultureller Zusammenhänge vor Ort ist durch keine noch so gute Diashow zu ersetzen - nicht in dieser Zeit, die die Schlagwörter von der europäischen Integration und der multikulturellen Zusammenarbeit geprägt hat. Die SOFFI-Bildungsreisen bieten eine dichte Folge verschiedenster Kontakte in einer Stadt. Unterschiedliche Sichten werden deutlich, verschiedene Arbeitsansätze, widerstreitende Positionen. Die direkte Nachfrage im kleinen Kreis macht diese Differenzen faßbar.

Die Teilnehmer erhalten vor dem Seminar eine Arbeitsmappe mit Material zu den besuchten Stationen, bei den Besuchen selbst gewöhnlich noch ausführlichere Unterlagen. Im Laufe der Jahre hat sich eine gute Zusammenarbeit mit Forschungs-, Bildungs- und Beratungseinrichtungen in den besuchten anderen Ländern entwickelt, sodaß sich hier der Prozeß des "Besuchens" fortsetzt.

Dem entspricht der Arbeitsansatz des SOFFI-lnstituts, nämlich institutionelle Grundlagen für modernes wissenschaftliches Arbeiten zu schaffen, das sich auf einen breiten internationalen Austausch - nicht nur im Forschungsbereich stützt. In diesem Sinn erschließen sich über die Bildungsreisen sowohl den Teilnehmern wie dem Veranstalter und den besuchten Einrichtungen wertvolle gemeinsame Erfahrungen und Perspektiven für die eigene Arbeit.






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