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Wir berichten Ihnen kurz über ein abgeschlossenes Forschungsprojekt, das wir
im Auftrag des Arbeitsmarktservice Tirol durchgeführt haben.
Für dieses Projekt, das in gleicher Form schon im Vorjahr durchgeführt wurde,
stehen heuer also erstmals Vergleichswerte zur Verfügung, die über Veränderungen
in der Kundenwahrnehmung bzw. aus der Sicht der Unternehmen informieren.
Die Ergebnisse sollten in diesem Sinn auch weiter ermutigen und bestärken,
die gelingenden Elemente der Arbeit des AMS entsprechend wahrzunehmen; auf
der anderen Seite verstehen sich die für die Kunden und Unternehmen verbesserbaren
Aspekte als überprüfbare Möglichkeiten, die eigene Organisation, das individuelle
Handeln immer wieder neu an sich verändernde Bedürfnisse und Realitäten anzupassen.
Insgesamt kann man von einer weiteren Verbesserung der Dienstleistungsqualität
der Gesamtorganisation sprechen.
Interessante Ergebnisse bringen ganz besonders die Detailauswertungen auf
regionalem Geschäftsstellenniveau. Hier gibt es doch Disparitäten und Entwicklungen
im Jahresvergleich, die sehr effiziente Rückschlüsse zulassen.
So kann man ganz gezielt bauliche oder organisatorische Maßnahmen zur Verbesserung
der Erreichbarkeit in einzelnen Geschäftsstellen über eine gestiegene Kundenzufriedenheit
feststellen.
Die Untersuchung verschiedener Dienstleistungen - von der Information über
die Beratung, Vermittlung hin zum Zahlungsverkehr der Leistungsabteilungen
zeichnet ein konturiertes Bild aus Kundensicht.
Von den Ergebnissen im Jahresvergleich kann man auf Landesebene mehr als zufrieden
sein. Signifikante Verbesserungen in bestimmten Bereichen konnten wahrnehmbar
verbessert werden, ohnehin bereits sehr gut positionierte Leistungsdimensionen
konnten ihr Ergebnis halten und bieten damit einen konsolidierten Organisationsbereich
des AMS Tirol.
Da nicht nur Arbeitsuchende in diese Studie einbezogen waren, sondern auch
Unternehmen, bieten die Ergebnisse eine differenzierte Sicht auf das vielfach
komplexe Zusammenspiel zwischen Angebot und Nachfrage am Tiroler Arbeitsmarkt.
Besonders hervorzuheben ist die über die entsprechenden EU-Ziel 4 und Ziel
Sb- Programme stark gestiegene Inanspruchnahme von Förderungen. Dieser Bereich
entwickelte sich in den letzten Jahren konstant weiter.
Die Zufriedenheit über die Informations- und Beratungsleistungen durch das
AMS werden dabei erfreulich positiv bewertet. Die Leistungsabteilungen der
einzelnen Geschäftsstellen, die die finanzielle Abwicklung der Transfersummen
übernehmen, schneiden besonders gut ab.
Weitere Untersuchungsteile betrafen etwa den Bekanntheitsgrad und die Inanspruchnahme
von einzelnen Dienstleistungen in den einzelnen Bezirken Tirols. Hier gab
es besonders was die Inanspruchnahme betrifft zum teil beachtliche Steigerungen
im Jahresvergleich.
Dies hatte natürlich auch Konsequenzen hinsichtlich der Zufriedenheitswerte.
So konnte nicht in allen Teilen der vielfach sehr gute Wert des Vorjahres
gehalten werden, nicht zuletzt deswegen, da ja bei annähernd gleichen Personalressourcen
wesentlich mehr Informations- und Beratungsarbeit bewältigt werden musste.
Im Gegensatz zu vielen Studien, die als solche in einer Schublade verschwinden
und kaum praktische Wirkung im Rahmen von eingerichteten Umsetzungsschritten
erfährt, gibt es seit letztem Jahr eine konsequente Umsetzungsstrategie, was
die Ergebnisse betrifft.
So wird für jede regionale Geschäftsstelle ein eigener Informationsband für
alle Mitarbeiter erstellt. In Regionalveranstaltungen werden die Detailergebnisse
nochmals präsentiert und in eigenen Arbeitsgruppen Maßnahmen für das kommende
Jahr erarbeitet.
Damit hat sich Tirol im Vergleich zu den anderen Bundesländern in besonderer
Weise das Lob des internen AMS-Controlling verdient, das mit seiner Kritik
an mangelnder Umsetzung in anderen Bundesländern einen empfindliche Punkt
in der Gesamtorganisation von wissenschaftlichen Studien getroffen hat.
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