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Ausgehend von der Absicht, in Tirol mit einem Bildungsangebot möglichst
differenziert auf Eltern zuzugehen, hat sich die Suchtpräventionsstelle
des Landes Tirol, Kontakt&Co entschlossen, dieses Vorhaben wissenschaftlich
fundierter abzusichern, was die Methodik, die Heterogenität der Zielgruppe
als auch praktische Umsetzungen anlangt. Das SOFFI-Institut wurde damit
beauftragt, dafür einen Konzeptbericht zu erarbeiten.
Die Welt, in der wir heute leben, ist für die meisten Menschen weniger
durchschaubar, für viele auch weniger verlässlich als früher. Durch die
schnellen Veränderungen werden Menschen (z. B. Generationen) einander
fremder. Identitätsentwicklung ist unter diesen Bedingungen schwieriger
geworden. Dies gilt ganz allgemein für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Elternbildung ist in diesem Sinn an ihrem Anspruch zu messen, ein möglichst
niederschwelliges, gleichzeitig aber auch hoch differenzierendes Angebot
- was die "Indikation" und die Bedürfnisse der angesprochenen
Zielsegmente betrifft - zu sein. Um diesem Anspruch gerecht zu werden,
muss sich Elternbildung der Aufgabe stellen, sich auch denen anzubieten,
die es besonders dringend brauchen. Das erfordert den Mut, sich in die
Fremde zu begeben, Neuland zu betreten und innovative Vermittlungs- und
Kontaktformen zu kreieren.
Im vorgelegten Konzeptbericht wurden dafür markante methodische, didaktische
aber auch strategische Überlegungen angestellt, die für die weitere Umsetzung
eines Bildungsangebotes im öffentlichen Raum wesentlich sein werden.
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