|
Der Auftraggeber einer Studie zum IT-Bedarf der heimischen Klein-
und Mittelbetriebe, die AK Tirol, präsentierte die Ergebnisse unter dem
Titel "Der Luftballon ist zerplatzt - IT-Bedarf in Tirol zwischen
virtueller Diskussion und betrieblicher Praxis".
Ganz wesentlich ist die Erkenntnis, dass es bei der weiteren wirtschaftlichen
Entwicklung in Tirol nicht so sehr auf IT-Spezialisten ankommen wird,
sondern auf fachlich qualifizierte Anwender mit Netzkompetenzen. Diese
beschränken sich nicht auf technisches know-how. Die stärkere Ausbildung
einer digitalen Kultur verlangt die Fähigkeit vernetzten Denkens und Handelns.
IT-Kompetenz versteht sich in der Breite der Tiroler Wirtschaft damit
als mehrschichtige Zusatzqualifikation.
Eine von uns als Eigenprojekt durchgeführte "Anwenderbefragung"
skizzierte die Wahrnehmung von IT im beruflichen Alltag. So selbstverständlich
und unspektakulär mittlerweile die massenhafte techno-logische Erweiterung
der Arbeitsplätze mit IT wahrgenommen wird, so differenzieren sich doch
die Nutzanwendungen und Transformierungen der Geschäftsprozesse sehr stark.
Auch hier zeigt die Analyse, dass es insgesamt weniger auf Spezialistentum,
als auf die qualitative Verbreiterung der Anwenderkompetenzen ankommt,
um die weitere Wirtschaftsentwicklung zu dynamisieren.
|