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Studie "Kennziffern für die Arbeitsvermittlung", 19951996,
Arbeitsmarktservice Tirol und Vorarlberg, Arbeitsmarktservice Österreich
Ergebnisse der zweiten Kundenbefragung für das Jahr 1995 liegen
nun vor
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6200 Personen fanden
in Tirol durch AMS einen Job
Die Aufdeckung von Kundenproblemen ist besonders in Dienstleistungsbetrieben
wichtig. So hat das Arbeitsmarktservice Tirol seine Kunden zum zweitenmal
u. a. über die Dauer der Arbeitslosigkeit befragt.
INNSBRUCK (TT). Zum erstenmal wurde 1994 im Auftrag des Arbeitsmarktservice
Tirol vom SOFFI-Institut eine Befragung von Kunden - Arbeitssuchenden und
Betriebe durchgeführt. Nun liegen die Ergebnisse der zweiten Kundenbefragung
für das Jahr 1995 vor.
Die Ergebnisse im Detail:
Die Zahl der mit Hilfe des Arbeitsmarktservice Tirol besetzten Stellen stieg
von 5919 (1994)auf 6206 Personen im Jahr 1995. Bei den Frauen ist der Anteil
stärker gestiegen als bei den Männern.
Die Dauer der Arbeitssuche
Der Ausschöpfungsgrad des Arbeitsmarktservice Tirol - Ausschöpfungsgrad
ist der Anteil der mit Hilfe des AMS Tirol besetzten Stellen an allen dem
AMS Tirol gemeldeten offenen Stellen - stieg von 38,2 Prozent im Jahre 1994
auf 40,5 Prozent im vergangenen Jahr.
Wenn auch die Dauer der Laufzeit einer offenen Stelle bis zur Besetzung
über das Arbeitsmarktservice Tirol von 17 Tagen 1994 auf 21 Tage 1995
gesunken ist, liegt sie doch deutlich unter dem Wert der Laufzeit eines
nicht durch das Arbeitsmarktservice vermittelten Stellenauftrages mit 23
Tagen 1995 (20 Tage 1994).
Auf seiten der Arbeitssuchenden konnte die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit
bei vom AMS vermittelten Arbeitsaufnahmen um 8 Tage auf 77 Tage verkürzt
werden.
Zufriedenheit: Licht und Schatten
Bei den Zufriedenheitswerten konnte der Anteil der mit dem AMS Tirol sehr
zufriedenen bzw. zufriedenen Kunden bei den Betrieben von 55 Prozent 1994
auf 59 Prozent im vergangenen Jahr erhöht werden. Bei den Arbeitssuchenden
ist dieser Wert von 71 auf 65 Prozent im Jahr 1995 gesunken.
Wo die Ursachen für diese Verschlechterung liegen, kann nach Vorliegen
der Ergebnisse der Zufriedenheitsbefragung (Freundlichkeit, Erreichbarkeit,
Schnelligkeit, Engagement der Berater etc.) festgestellt werden, die im
Juni durchgeführt wird. Danach sind entsprechende Konsequenzen zu ziehen.
Pressemeldung: Tiroler Tageszeitung vom Samstag/Sonntag/Montag,
25./26./27. Mai 1996/Nr. 121, Seite 28
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