Marktforschung: Projekte >> Kultur KontaktSitemapLogin

Marktforschung
Befragung mit System
Marktforschungsinstitut
Arbeitsmarkt
Bildung
Gesundheit
Kultur
Qualität
Soziales
Tourismus
Wirtschaft



 Marktforschung
 SOFFI - Institut

 Anichstraße 42
 6020 Innsbruck
 Tirol, Österreich

 tel.: +43 664 151 6666
 tel.: +43 664 131 1925
 mail: info@soffi-institut.com

 NAC: HXG13 QV9HV

HomeForschungProjekteProdukteSystemePresse

Studie "Kulturelles Leben und Wirtschaften an der Grenze"
Entwicklung eines Forschungsmoduls im Rahmen des nationalen Schwerpunktes Kulturlandschaftsforschung, 1995-1996, Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr

Leben und Wirtschaften an der Grenze




Wen möchten Sie befragen?
Kundenbefragung
Mitarbeiterbefragung
Patientenbefragung
Unternehmensbefragung
Mitgliederbefragung
Gästebefragung
Bürgerbefragung

Newsletter bestellen

Das SOFFI Institut informiert Sie regelmäßig.
Marktforschung Newsletter Bestellen Sie hier!



Politische und sozioökomomische Systeme üben einen raumprägenden Einfluß aus und bestimmen die ökologische Ausstattung sowie Landnutzungsformen mit. Aufgrund ihrer besonderen landschaftlichen Identität und der sich oft verändern- den politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stellen Grenzräume wichtige regionale und zeitliche Kulturlandschaftsdokumente dar.

Je nach Grenztyp können undurchlässige Grenzen benachbarte Regionen benachteiligen, durchlässige "Interaktionsgrenzen" dynamische Entwicklungen einleiten.

Die politischen und im besonderen die wirtschaftspolitischen Veränderungen in einem Europa im Wandel sowie der Beitritt Österreichs zur EU hat gerade im Westen Österreichs zu einem breiten Diskussionsprozeß über Begriffe wie Heimat, Bodenständigkeit, landschaftsbezogene Ressourcen etc. geführt. So zeigen die Bewirtschaftung der Lebensräume der ansässigen Bevölkerung in Form einer intensiven touristischen Nutzung im Sinne der Freizeitwirtschaft sowie die
Frequentierung von Tälern als Transitrouten eine dynamische Entwicklung einer Grenzregion auf. Allerdings ergeben sich daraus verschiedenste schwerwiegende Probleme. Die besondere Struktur Westösterreichs mit dem stark strukturierten Relief der Alpen, die geringe Flächenausdehnung des Lebensraumes und die ausgeprägten klimatischen Gradienten auf kleinem Raum erhöhen sowohl die Vielfalt als auch die Störanfälligkeit des alpinen Ökosystems. Es ergeben sich Grenzen hinsichtlich der Belastung und der Belastbarkeit in geographisch begrenzten Regionen. Ebenso bleiben Fragen nach Grenznutzen und Grenzrisiko; für ein ausbalanciertes Verhältnis zwischen den Interessen der ansässigen Bevölkerung und wirtschaftlichen Notwendigkeiten in Zeiten einer zunehmenden Trennung von Arbeit und Kultur (z.B. im Tourismus) unter den Rahmenbedingun- gen der Gesetzmäßigkeiten der Marktwirtschaft offen.

Die traditionelle Landwirtschaft alpiner Räume hat infolge der immer enger werdenden Räume kein Potential nach intensiver Ertragssteigerung. Vielmehr erfüllt sie im Sinne einer Pflege "Kultivierung" der Landschaft (z. B. für den Qualitätstourismus) eine relativ neue Funktion. Probleme der Freiflächensicherung von Gebieten die einem starken Nutzungsdruck (Siedlung, Freizeit, Verkehr, Landwirtschaft) unterliegen, werden in einem Pilotprojekt "Tal-Landwirtschaft Vorarlberg , Strategie zur Freiflächensicherung in den Talebenen von Rheintal und Walgau, Bei- trag zur nachhaltigen Kulturlandschaftssicherung" bereits erforscht.

In Verbindung zur Modulgruppe "Sicherung von Lebensqualität und Biodiversität" erscheinen in diesem Zusammen- hang vor allem jene Konflikte von großem Interesse, die aus landwirtschaftlicher und touristischer Nutzung, Nutzung als Naherholungsraum sowie der ökologischen Funktion von Kulturlandschaften mit ihrer Biodiversitätsausstattung und Strukturvielfalt entstehen.

Die Themen sollen in speziellen Testregionen untersucht werden.
Zentrale Fragestellungen - Lösungswege
- Chancen und Risken im Westen Österreichs aufgrund der Grenzlage
- Ökonomische und ökologische Grenzen hinsichtlich der unterschiedlichen Nutzungsformen
- Die zukünftige Rolle der Landwirtschaft im Westen Österreichs






© SOFFI-Institut 2017,
   Moderne Marktforschung mit System
   Sitemap



zurück

Seite drucken

Seite weiterleiten