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Liebe Leserin, lieber Leser,
den drei im Titel dieser Ausgabe unserer Institutszeitung genannten Begriffen
gemeinsam ist, dass wir uns mit ihnen im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsprojekten
intensiver beschäftigt haben.
Wir wollen mit dieser Ausgabe der wohl kleinsten Zeitung der Welt einen
schnellen Rückblick darauf werfen.
Zum aktuellen Thema "Informationstechnologie" haben wir einerseits
den Umgang mit IT aus Sicht der Tiroler Klein- und Mittelbetriebe qualitativ
evaluiert. Aus den ausführlichen Interviews mit IT-Managern und Unternehmern
entstand eine detaillierte und facettenreiche Analyse der Erfordernisse.
Zusätzlich haben wir im Rahmen einer allgemeineren, standardisierten "Anwenderbefragung"
unser interaktives Befragungssystem eingesetzt.
Informationstechnologie
Der Auftraggeber einer Studie zum IT-Bedarf der heimischen Klein- und
Mittelbetriebe, die AK Tirol, präsentierte die Ergebnisse unter dem Titel
"Der Luftballon ist zerplatzt - IT-Bedarf in Tirol zwischen virtueller
Diskussion und betrieblicher Praxis".
Ganz wesentlich ist die Erkenntnis, dass es bei der weiteren wirtschaftlichen
Entwicklung in Tirol nicht so sehr auf IT-Spezialisten ankommen wird,
sondern auf fachlich qualifizierte Anwender mit Netzkompetenzen. Diese
beschränken sich nicht auf technisches know-how. Die stärkere Ausbildung
einer digitalen Kultur verlangt die Fähigkeit vernetzten Denkens und Handelns.
IT-Kompetenz versteht sich in der Breite der Tiroler Wirtschaft damit
als mehrschichtige Zusatzqualifikation.
Eine von uns als Eigenprojekt durchgeführte "Anwenderbefragung"
skizzierte die Wahrnehmung von IT im beruflichen Alltag. So selbstverständlich
und unspektakulär mittlerweile die massenhafte techno-logische Erweiterung
der Arbeitsplätze mit IT wahrgenommen wird, so differenzieren sich doch
die Nutzanwendungen und Transformierungen der Geschäftsprozesse sehr stark.
Auch hier zeigt die Analyse, dass es insgesamt weniger auf Spezialistentum,
als auf die qualitative Verbreiterung der Anwenderkompetenzen ankommt,
um die weitere Wirtschaftsentwicklung zu dynamisieren.
Mediaanalyse
In allen Bereichen des Journalismus hat die Digitalisierung voll Einzug
gehalten: Texte, Bilder, Grafiken und Audiobeiträge werden digital erstellt,
bearbeitet und weitergegeben.
Die Tirol Werbung betreibt ebenfalls eine Presseplattform, die für Reisejournalisten
aufbereitete Informationen aus ganz Tirol zur Verfügung stellt.
Wo nun die angesprochenen Journalisten die Stärken und Schwächen sehen,
wie sich überhaupt die Recherchebedürfnisse gestalten, das war Gegenstand
einer Befragung in Deutschland, Schweiz und Österreich.
Methodisch wurde den Journalisten das SOFFI-Befragungssystem angeboten.
Der spontane Response war überraschend hoch und bietet eine gute Datengrundlage
für differenzierte Aussagen. Im Sinne einer vorausschauenden Qualitätssicherung
können damit die Nutzerbedürfnisse bei der Weiterentwicklung der Presseplattform
qualifiziert berücksichtigt werden.
Betriebliche Suchtprävention
Wir haben in Nordtirol zur Suchtprävention in Betrieben bereits vor zwei
Jahren eine breite Erhebung und Analyse durchgeführt. Aktuell sind wir
in Südtirol im Projektmanagement eines betrieblichen Informations- und
Interventionsprogramms aktiv.
Die längerfristig angelegte Kampagne bietet uns die Möglichkeit, Forschung,
Entwicklung, Beratung und Führungskräftequalifizierung in einem Gesamtkonzept
zu realisieren. Damit wird es uns ermöglicht nicht nur Erkenntnisse zu
produzieren, sondern auch deren Umsetzung professionell zu gestalten.
Liebe Interessenten, Mitarbeiter, Praktikanten, Partner, Freunde und
Förderer des SOFFI-Instituts, wir wünschen Ihnen im Namen des Vorstands
und aller Mitarbeiter ein gutes Neues Jahr 2002!
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