Liebe Leserin, lieber
Leser,
Moderne Zeiten - das Bild von Charlie Chaplin im Kampf mit den maschinellen
Segnungen der damaligen "Neuzeit" bleibt unvergessen, wenn man
eine Positionsbestimmung vornimmt: Wie hat sich unser Alltag verändert,
wie sehr hat sich vieles in unserem Lebensumfeld beschleunigt? Welche
alltäglichen Selbstverständlichkeiten haben sich aus den Trends und "Moden"
der letzten 15 Jahre entwickelt?
Ein Blick in die digitalisierten Haushalte ist aufschlussreich: Telefone
werden zunehmend kabellos und "handy"; langjährig vertraute analoge
Begleiter wie der Schallplattenspieler oder die Spiegelreflexkamera sind
im Verschwinden begriffen; Information und Bildungsinhalte werden neu getaktet,
digital organisiert und sind gleichzeitig permanent präsent wie auch stets
im virtuellen Hintergrund. Zum Jahreswechsel 2002/2003 wollen wir das Phänomen
der Digitalisierung noch einmal aus unserem Institutsalltag aufgreifen.
Als sozialwissenschaftliche Forschungseinrichtung sind wir in besonderem
Maße daran interessiert, die sich oft schleichend vollziehenden "Revolutionen"
in der Alltagspraxis unserer Gesellschaft angemessen zu verstehen und konsequent
in unsere Arbeit zu integrieren.
Digitale Forschungsmethoden
Dabei geht es nicht um bornierte Ingenieursseligkeit. Im Mittelpunkt
bleibt der Mensch mit einer angemessenen Bezugnahme auf veränderte Möglichkeiten
und Wirklichkeiten. Wir haben uns dabei in den letzten Jahren im internationalen
Vergleich mit anderen Forschungseinrichtungen überaus stark darin engagiert,
technischen Fortschritt mit sozialwissenschaftlicher Methodenanwendung
in Übereinstimmung zu bringen.
Insbesondere die Schaffung eines neuen digitalen Standards in der breiten
Einbeziehung von Zielgruppen im Sinne einer besseren empirischen Absicherung
von Entscheidungen ist über eine Vielzahl von durchgeführten Projekten
äußerst befriedigend gelungen. Zum Teil haben wir diese Projekte bereits
in unseren News näher vorgestellt, wie etwa eine internationale Reisejournalistenbefragung
für die Tirol Werbung oder die breit angelegte Befragung der Tiroler
Unternehmen zum Wirtschaftsleitbild Tirol im Auftrag der Tiroler Landesregierung.
www.soffi-institut.com
2003 wollen wir Interessenten, Praktikanten, Studenten, Projektpartnern
und Auftraggebern alle aktuellen Informationen und aktiven Services
auf unserer komplett neu gestalteten Homepage transparent und einladend
näher bringen. Dabei können Sie unter anderem das bereits angesprochene
SOFFI-Befragungssystem selbst unmittelbar testen und auch Einblick in
das Echtzeit-Reporting nehmen. Das Faszinierende an dieser Lösung ist
die weitestgehende Freiheit für die Teilnehmer, die über den "sprechenden
Fragebogen" sowohl per Festnetz, Handy oder Internet an einer Befragung
teilnehmen können. Darüber hinaus bietet die Homepage ein breites Informationsangebot
über Forschungsprojekte, Praktikumsmöglichkeiten, Kooperationen und
vieles mehr.
Moderne Zeiten - neue Formate
Unsere Institutsinformationen waren schon immer schlank und ökonomisch
gehalten. Auch wenn wir das Ihnen vorliegende Format unserer Instituts-News
noch nicht unmittelbar aufgeben, ist eine Umstellung auf E-mail-Versand
aus ökonomischen Gründen mittelfristig sinnvoll und notwendig. Die meisten
Personen in unserem Institutsverteiler haben unserer Erfahrung nach
einen Internetzugang bzw. eine E-Mail-Adresse, sodass wir guter Hoffnung
sind, diese - falls gewünscht - auch weiterhin zu erreichen.
Dazu genügt es, wenn Sie auf unserer Homepage am Internet unter www.soffi-institut.com
Ihre E-mail-Adresse hinterlassen, die selbstverständlich nur nach institutsintern
restriktiven Datenschutzrichtlinien gespeichert wird. Mit herzlichem
Dank für Ihr Interesse und Ihre Bereitschaft unser Bemühen um Öffentlichkeit
von Forschung und Entwicklung nicht mit schlichter Werbung zu verwechseln
Liebe Interessenten, Mitarbeiter, Praktikanten, Partner, Freunde und
Förderer des SOFFI-Instituts, wir wünschen Ihnen im Namen des Vorstands
und aller Mitarbeiter schöne Festtage und ein gutes Neues Jahr 2003!
|